50 Jahrfeier der Kreisverkehrswacht

 

Klein aber fein“ sagten die Besucher zur 50 Jahrfeier der Kreisverkehrswacht. Am 30.Juni fand diese Feier im Landratsamt Bad Tölz statt. Sie wurde von Kindergarten- und Grundschulkindern musikalisch umrahmt.

Vor 50 Jahren ging hervor, was heute noch richtig ist sagte die Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Ilka Fottner. Beide Städte, Bad Tölz und Wolfratshausen, hatten das Anliegen durch gezielte Maßnahmen, die Verkehrsdisziplin zu heben, und die Situation auf den Straßen zu verbessern. Gründungsmitglied und Altlandrat Dr. Ottmar Huber wies bereits im Jahre 1967 auf die besorgniserregende Entwicklung im Straßenverkehr und die Zunahme von schweren Verkehrsunfällen hin. Auch heute ist das Team der Kreisverkehrswacht bestrebt, die Gedanken ihrer Gründungsväter zu modernisieren so sagte die Vorsitzende. Ein Bestandteil unseres Lebens ist das sichere Unterwegs sein, dafür setzt sich die KVW ein. Denn trotz aller technischer Fortschritte im Fahrzeug wie ABS, Airbag und Abstandshalter bleibe beim Menschen das größte Gefahrenpotenzial. Der Straßenverkehr ist soziales Betätigungsfeld. Gerade deshalb müsse sich jeder so verhalten, dass er keinen verletzt. Dr. Florian Herrmann, der Präsident der LVW blickte auch auf die Anfänge zurück, das waren ganz andere Welten, Anfang der 70 Jahre wurden fast 20.000 Menschen in Deutschland im Verkehr getötet. Zum Vergleich: im Jahr 2016 lag die Todeszahl bei ungefähr 3.400, bei einem Verkehrsaufkommen von 54 Mill. Fahrzeugen. Was die Verkehrssicherheit betrifft, hat sich vieles verändert. Die Verkehrswacht habe die Aufgabe übernommen, die Menschen von Kindesbeinen an zu verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern zu erziehen. Wenn es hier die Verkehrswacht nicht gäbe, müsste sie erfunden werden. Sie macht unsere Straßen durch ihre Arbeit sicherer.

 

 

Foto von der 50 Jahrfeier